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Polonaise mit Poldi

300 Vorschulkinder bei Abschlussveranstaltung zur Verkehrserziehung von Polizei und Verkehrswacht

Rund 300 Mädchen und Jungen aus der Region Glauchau und Umgebung tobten am Montag gemeinsam mit Poldi, dem Maskottchen der sächsischen Polizei, durch die Sachsenlandhalle in Glauchau. Sie feierten den Abschluss der Verkehrserziehung für Vorschulkinder. Diese wurde in den vergangenen Monaten durch Polizei und der Gebietsverkehrswacht Chemnitzer Land e.V. an 23 Kindertagesstätten durchgeführt.

Die beiden Veranstalter ergänzten sich mit ihren Angeboten dabei perfekt. Während die Polizei vor allem theoretisch über den sicheren Weg zur Schule, das Verhalten an der Ampel oder das Tragen von Fahrradhelmen belehrte und informierte, konnte die Gebietsverkehrswacht dieses Wissen noch praktisch untersetzen. „Wir nutzen beispielsweise eine Ampelanlage und einen Parcour zum Üben“, erklärt Joachim Hahmann, Vorsitzender der Verkehrswacht. Rund 30 Veranstaltungen führen er und seine Mitstreiter jährlich durch. „Das Thema Verkehrserziehung ist wirklich wichtig“, betont auch Polizeioberkommisarin Daniela Harward, die bei der Polizei Ansprechpartner für Prävention ist. Besonders der Weg zur Schule stellt für die sechs- und siebenjährigen Schulanfänger eine Gefahr dar.

„Aufgrund des immer weiter steigenden Verkehrsaufkommens haben sich auch die Unfallzahlen und damit die Verkehrsvergehen erhöht“, so Daniela Harward. Im gesamten Regierungsbezirk Chemnitz-Erzgebirge verunglücktem im letzten Jahr 316 Kinder im Straßenverkehr - das ist im Vergleich zu 2009 eine Steigerung um 10,5 Prozent.


Am häufigsten Betroffen waren Kinder dabei als Insassen von Fahrzeugen (132 Fälle) und alsRadfahrer (95). Die größte Steigerung zum Vorjahr gab es allerdings bei den Unfällen mit Kindern als Fußgänger. Hier kamen 89 Mädchen und Jungen zu schaden. Das sind 23 Prozent mehr als noch 2009. „Die Zahlen zeigen wie wichtig es ist, an der Verkehrserziehung dran zu bleiben“, so die Präventionsbeauftrage vom Polizeirevier Glauchau abschließend.  Als hilfreich erweist sich dabei Poldi, der Polizeidinosaurier. Er ist die Sympathiefigur der sächsischen Beamten und hilft diesen bereits seit 1994 mit Vor- und Grundschulkindern ins Gespräch zu kommen.  Nicht nur das richtige Verhalten im Straßenverkehr ist dabei Thema. Er untstützt die Kleinen auch dabei, sich mit Gefühlen, Streit und Konflikten auseinander zu setzen.







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