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„Gold“ für oberste Tierschützerin |
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Donnerstag, den 29. Oktober 2009 um 10:02 Uhr |
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Chemnitzer Tierschutzverein, dessen ehrenamtliche Vorsitzende ich seit rund sechs Jahren bin“, so die engagierte Tierschützerin. In der Laudatio zur Auszeichnung heißt es: „Durch den Aufbau der Großtierauffangstation im Tierheim Chemnitz-Pfarrhübel hat Anett Neubert und ihr Team einen beachtlichen Beitrag für einen konsequenten Tierschutz in Sachsen geleistet.“ Diese Auffangstation ist am Donnerstag vergangenen Woche fertiggestellt worden und soll künftig Pferden, Eseln, Ziegen oder Schafen ein vorübergehendes Zuhause geben - alles Tiere, die ihren Besitzern durch die Kreisveterinärämter weggenommen werden müssen. Neben der Bautätigkeit, der Ausbildung von Tierpflegern und Durchführung von Praktika werden auch Schulungen für die Bevölkerung angeboten. „Es gibt bei uns zahlreiche Hunde, die nicht ganz einfach zu händeln sind“, so Anett Neubert. „Da ist es schon wichtig, dass unsere ehrenamtlichen Gassigeher lernen, wie sie mit ihnen umgehen müssen.“ Im Moment leben im Tierheim 50 Hunde und 44 Katzen, zuzüglich rund 20 Kleintiere. Obwohl die Zahlen in jüngster Zeit etwas zurückgegangen sind, liegen sie immer noch höher als zum selben Zeitpunkt vor einem Jahr. Mit Sorge betrachten die Tierschützer das vermehrte Auftreten von sogenannten Tiersammlern. Das in Fachkreisen genannte „animal horting“ bedeutet, dass sich Menschen nicht von Tieren trennen können, bis es so viele sind, dass sie die Situation nicht mehr beherrschen. So mussten die Chemnitzer Tierschützer schon einmal 20 Hunde aus einer Wohnung befreien.
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