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Vision: kinderfreundliche Straße Drucken E-Mail
Freitag, den 16. April 2010 um 15:33 Uhr
Hauptstraße ansässigen Händler und Gastronomen mit der Stadt.


Natürlich geht es ums Geld. Ohne finanzielle Mittel kann aus der im Dornröschenschlaf versunkenen Einkaufsstraße kein Vorzeigeobjekt werden. Doch dazu müssen alle ihr Bestes tun und auch mal in die eigene Tasche greifen. Basis allen Tuns wird eine Studie der Westsächsischen Hochschule sein, mit der mittels Mystery Shopping der Ist-Zustand erfasst und Handlungsempfehlungen formuliert wurden. Darüber soll in den nächsten Wochen intensiv mit den Gewerbetreibenden diskutiert werden. Zum Beispiel über die Vision einer besonders kinderfreundlichen Straße.


Die Nähe zum neugestalteten und mit Spielplatz versehenen Muldendamm lege das nahe, es könnte eine Kinderbetreuung geben und die Geschäfte könnten sich auf familienorientierte Angebote spezialisieren. „Wir haben schon Interessenten, die das unterstützen wollen“, freut sich Carsten Krauß. Weitere Ideen sind ein Lichtkonzept, eine gemeinsame Werbestrategie, auch im Internet, und der Ausbau der bereits vorhandenen Events wie Kunst- und Kulturmeile. Es braucht auf Grund der fehlenden Parkplätze direkt in der Straße ein Kunden-Rabatt- System und vor allem eine attraktivere Gestaltung der Zugänge zur Hauptstraße - der Gassen.


Für die stärksten Sorgenfalten ist immer noch der Zustand des ehemaligen Schockenkaufhauses verantwortlich, das ein echter Anziehungspunkt auf der künftigen Vorzeige-Einkaufsstraße sein muss. Ein Investor, der gerade in Freiberg ein ähnliches Projekt erfolgreich abschließe, stehe bereit, so Krauß. Die Hürde bildeten nach wie vor die unrealistischen Preisvorstellungen der Besitzer. Optimistischer ist der Wirtschaftsexperte bezüglich der Gewerbetreibenden: „An den regelmäßigen Treffen nimmt schon die Hälfte aktiv teil.“


 
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