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CHEMNITZ (Melanie Poser). Nur wenn der Absprungzeitpunkt passt, die Körperhaltung stimmt und der Landungswinkel perfekt ist, haben die Athleten der Olympischen Winterspiele eine Chance auf die begehrten Medaillen.
Auf dem Weg zu Bronze, Silber und Gold reicht darum nicht mehr bloßes Üben. Was her muss, ist „Doping“ aus dem Computer. Damit sind Simulationssoftwares gemeint, die als völlig legitime Hilfsmittel zum Trainingsalltag von Skispringern, Eislaufkünstlern und Co. gehören. Dank dieser modernen Technik können Sportgeräte, Bewegungen und Körperhaltung bis ins Detail analysiert werden, um diese gezielt zu perfektionieren.
Mit dem Chemnitzer Institut für Mechatronik e. V. widmet sich ein regionales Unternehmen der Entwicklung solch hochmoderner Simulationssoftware für Skispringer und Eiskunstläufer. In Kombination mit hoch entwickelter Visualisierungstechnik sollen virtuelle Umgebungen mit noch nie da gewesener Realitätsnähe entstehen. Unterstützung bietet dabei die Technische Universität Chemnitz durch eine Angliederung des Instituts für Mechatronik. Seit vergangenem Mittwoch ist die Forschungseinrichtung An-Institut der TU. „Das Institut für Mechatronik verfügt über hervorragende mathematische Kompetenz in der Dynamiksimulation von Mehrkörpersystemem.
Mit der Anbindung als An-Institut der TU Chemnitz bietet sich die Möglichkeit, diese Kompetenz in die Entwicklung innovativer Softwareprodukte fließen zu lassen“, sagt Guido Brunnett, Professor an der Universität. Die Kooperationspartner werden den Schwerpunkt zukünftiger Forschung auf Simulationssoftwares legen, die unter anderem eben im Hochleistungssport, in der Reha und Ergonomie, aber auch zur Bewertung von Windkraftanlagen, Achterbahnen und Karussells Anwendung finden.
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