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„Feuerstühle” lassen Herzen höher schlagen |
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CHEMNITZ (uw). Klein, aber fein präsentiert sich die neue Sonderausstellung „Sowjetische Motorräder - zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ im Museum für sächsische Fahrzeuge an der Zwickauer Straße.
Vereinspräsident Ludwig Karsch ist überzeugt: „So eine Schau hat es noch nicht gegeben.“ Dem Museum ist es mit Hilfe von potenten Leihgebern gelungen, 10 Motorräder, darunter 3 der Marke Eigenbau, nach Chemnitz zu holen. So sind neben dem ersten in der Sowjetunion in Serie gebauten Motorrad PMZ A 750 Sportund Rennmaschinen sowie Gespanne zu sehen.
Für eines der Gespanne, einen imposanten Feuerstuhl, verwendete der Tüftler Teile aus der Flugzeugproduktion, wie einen Zylinder vom Motor der IL 18. „Wir haben die Ausstellung nach Chemnitz geholt, denn auf diesem Gebiet gibt es viele Berührungspunkte zwischen Sachsen und Russland“, erklärt Karsch. So hat der herausragende Ingenieur des sowjetischen Motorradbaus Peter V. Mosharov in Leipzig studiert und durch die Reparationsleistungen nach dem Zweiten Weltkrieg kamen Produktionsanlagen für die Motorradproduktion in die Sowjetunion. Die Schau, die bei Spätaussiedlern sicher viele Erinnerungen weckt, will u.a. auch den Mythos beenden, dass „Russentechnik“ simple Kopien westlicher Produkte sei.
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