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Chemnitz bekommt Kletterhalle |
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CHEMNITZ (Falk Bittner). Auf dem Rückweg vom Klettern mit Jugendlichen in der Sächsischen Schweiz im Mai 2006 war sich die Truppe um den Erlebnispädagogen Dirk Seyffert einig:
Chemnitz braucht eine Kletterhalle.
Am Montag begannen an der Matthesstraße in Höhe Konkordiapark die Erschließungsarbeiten. Im Dezember soll der Probebetrieb starten und im Januar ist die Eröffnung geplant. In der dann weit und breit einzigen Klettersporthalle wird es fast 1500 Quadratmeter Kletterfläche und einen Hochseilgarten geben. Der höchste Punkt ist 14 Meter über dem Boden. 80 Seilumlenkungen erlauben es, ständig wechselnde Routen zu klettern. Je nach den Fähigkeiten der Besucher stehen TopRobe, Vorstiegs- und Boulderbereiche zur Auswahl. Das geplante Angebot erstreckt sich von Kursen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene bis zu frei buchbaren Familien- und Firmenveranstaltungen sowie Schulsport.
Zweimal pro Monat soll die Halle einen Abend ausschließlich Frauen offen stehen. Eine Ergotherapeutin wird zur Rehabilitation nach orthopädischen Operationen therapeutisches Klettern leiten und eine Rückenschule anbieten.Mit Wochenend-Specials sollen Besucher aus anderen Bundesländern nach Chemnitz gelockt werden - Hotel, Museum, Theater inklusive. „Gemeinsame Klettertouren fördern neben der körperlichen Fitness das Selbstvertrauen, Vertrauen in andere und die Kommunikationsfähigkeit und helfen, Angst zu überwinden sowie die eigenen Grenzen einzuschätzen und zu überschreiten“, betont Dirk Seyffert.
In den Bau der Kletterhalle investieren die Geschäftsführer der Onside Klettersport GmbH Dirk Seyffert, Steffen Oehme und Steffen Voigt rund zwei Millionen Euro.
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