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LIMBACH-OBERFROHNA (Cindy Haase). Das Pflegeheim der Bona Vita mbH Gesellschaft für soziale Betreuung auf der Anne-Esche- Straße in Limbach-Oberfrohna wird in den nächsten Monaten umfassend saniert.
„Damit soll unser Heim auf den neuesten Stand gebracht werden“, verrät Geschäftsführer Rolf Münch. Das Haus wurde um 1900 als Handschuhfabrik errichtet und war ab 1970 ein Altenpflegeheim. Schon 1995 und 2000 modernisierte die Bona Vita die Einrichtung in zwei größeren Abschnitten. „Seit dem haben wir Geld gespart für die letzte große Baumaßnahme“, erzählt Münch.
Rund 553.000 Euro wird die Gesellschaft für soziale Betreuung in die Sanierung stecken. Zur Zeit sind im Pflegeheim noch zwölf Zimmer ohne eigene Sanitärzelle. „Das entspricht nicht mehr dem heutigen Standard“, weiß Münch. Außerdem seien einzelne Zimmer noch nicht rollstuhlgerecht. Desweiteren wird es zukünftig ein zweites großes Pflegebad geben, um optimale Bedingungen herzustellen. Momentan bekommen die 53 Bewohner der Einrichtung von den Baumaßnahmen noch nicht viel mit, da vor allem im Keller die Handwerker zu Gange sind.
Hier bereiten sie die Infrastruktur für die neuen Sanitäranlagen vor. Verbessert wurden bisher schon die Bedingungen im Wäscheraum, der kaum wieder zu erkennen ist. Hauswirtschafterinnnen wie Anja Ahner stehen hier drei Waschmaschinen und ein Trockner zur Bewältigung der Schmutzwäsche bereit. Neben den angesprochenen Maßnahmen wird zudem ein neuer Funktionsraum entstehen und die Angestellten erhalten in der zweiten Etage auch endlich einen Schwesternraum mit Fenster. Die Küche im Keller wird ebenfalls vergrößert und wurde um einen Lagerraum erweitert.
Trotz aller Freude über die Verbesserungsarbeiten, bringt die Moderniesierung auch Nachteile mit sich. „Wir müssen unsere derzeitige Kapazität von 53 auf 51 Heimplätze verringern“, informiert Rolf Münch. Das sei dem benötigten Platz durch den Einbau der neuen Sanitärzellen geschuldet. Die Anzahl der Einzelzimmer werde um acht verringert, die der Doppelzimmer dagegen um drei erweitert. „Gerade für Demenzkranke ist es eher günstig, nicht allein im Zimmer zu sein“, weiß er. Diese Gruppe der Pflegebedürftigen sei mit rund 30 auf der Anna-Esche-Straße derzeit in der Überzahl.
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