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CALLENBERG / LANGENBERG (Kristina Neukirch). Aufgeregtes Bellen trifft den Besucher bereits am Tor, ohne dass die Schützlinge des Tierheimes Langenberg zu sehen sind.
Ein paar Schritte bergauf und schon begrüßen treue Augen, hinter grünen Gittern, jeden Gast mit fragendem Blick. Jana Berger, die seit sechs Jahren die Geschicke des Tierheimes leitet, beschreibt die Sommerzeit immer als besonders kritisch: „Momentan kümmern wir uns um 31 Hunde und 75 Katzen, darunter sind Freigänger und etwa 35 Samtpfoten vermittelbar.
Im April, Mai und Juni werden viele Katzenkinder geboren, da stehen die Kartons eben gern mal vor dem Tor.“ Die Zahl der Interessenten ist immer größer als die der vermittelbaren Vierbeiner: „Zuerst erfolgt die Abfrage der Bedingungen; wir wollen keine reine Außen- und Zwingerhaltung, sondern den Gefährten als Familienmitglied untergebracht wissen. Ob der Vermieter zugestimmt hat, sich die ganze Familie einen Hund wünscht und die zeitlichen Gegebenheiten passen, sind für Jana Berger und ihre drei festangestellten Mitarbeiter genauso wichtig, wie anfängliche Spaziergänge ums Tierheim, eine 14-tägige Probezeit und Nachkontrollen im neuen Zuhause.
„Ganz grauslig wird es, wenn 90- Jährige kommen, die einen Welpen wollen, denn einer bleibt mal übrig....“, gibt die 38-Jährige zu bedenken. Dabei sind gerade alte Hunde von schätzenswertem Charakter: „Einen Welpen verdirbt man schnell, wenn man keine Ahnung von Hundehaltung hat, ein alter Hund ist charakterlich geprägt, dankbar, döst lieber in der Sonne und braucht vielleicht nur ein- statt dreimal Gassi zu gehen. Am 21. August ist das 15. Tierparkfest, zu dem alle „Ehemaligen“ genau wie Interessenten eingeladen sind.
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