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Filmteam drehte über Rohstoffe |
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FREIBERG (CM/ap/clk). Das Wissensmagazin "Xenius" des deutsch-französischen Fernsehsenders ARTE machte in der vergangenen Woche Station an der TU Bergakademie Freiberg. Für eine Sendung zum Thema
"Rohstoffe" sprachen die beiden Moderatoren Dörte Eickelberg und Pierre Girard mit Wissenschaftlern und warfen einen Blick in die Reiche Zeche sowie in Forschungseinrichtungen auf dem Campus.
Lohnt es sich, im Erzgebirge den Abbau von Rohstoffen wie Kupfer oder Lithium wieder aufzunehmen? Oder ist es für Deutschland nicht wirtschaftlich viel sinnvoller, die Rohstoffe auf dem Weltmarkt einzukaufen und dann zu High-Tech-Produkten weiterzuverarbeiten? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Interviews, zu denen das neunköpfige ARTE-Filmteam in die Silberstadt reiste. Die Freiberger Wissenschaftler Carsten Drebenstedt, Professor für Bergbau und Spezialtiefbau, und Dr. Holger Neuhaus, Dozent für Physik und Technologie der Solarzelle, gaben den beiden Moderartoren ausgiebig Auskunft.
Freiberg bot sich als Drehort für das Thema ideal an. Denn es bietet mit der Reiche Zeche und den Forschungseinrichtungen der Universität nicht nur gute Bilder und schöne Motive. Mit ihrer Bergbau-Tradition und der modernen Halbleiterindustrie steht die Stadt für den Wandel von der Rohstoffgewinnung hin zum Standort für Zukunftstechnologien. Für ihre Sendung reiste das Xenius Team nicht nur nach Freiberg. Weitere Stationen, auf denen das Drehteam die Gewinnung von Rohstoffen in Szene setzt, sind der Kongo und Bolivien.
Der genaue Ausstrahlungstermin der Sendung steht bisher noch nicht fest. Frühestens in sechs Wochen können Zuschauer in Deutschland und Frankreich den Beitrag über Freiberg sehen. ARTE plante den Dreh in Freiberg seit Mitte Januar gemeinsam mit der Pressestelle der TU Bergakademie Freiberg.
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