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HAMMERBRÜCKE (Dieter Krug). „Go,Go,Go!“ Diese Anfeuerungsrufe waren am Wochenende in Hammerbrücke beim 22. Schlittenhunderennen immer wieder zu hören. Der Ruf erschallte jeweils dann, wenn die Musher ihre nordischen Vierbeiner
auf Tempo bringen wollten, die Zuschauer mitfieberten und die Tiere den letzten Spurt gaben.
Insgesamt gingen am Samstag und am Sonntag über 50 Gespanne aus Deutschland, Holland und Tschechien auf die Hatz rund um Hammerbrücke und Schneckenstein. Dabei gaben die Sibirian Huskys, Alaskan Malamuts und die Grönländer alles was in ihnen steckt. Am Start hatten mitunter bis zu drei Helfer alle Hände voll zu tun, die kleinere oder größere Meute im Zaum zu halten, bevor der endgültige Start erfolgte und das Gespann mit Herrchen oder Frauchen und einem „Good Mushing“ auf die 6, 10 bzw. 15 Kilometer lange Tour durch den tief verschneiten Vogtlandwald geschickt wurde.
Das 22. Schlittenhunderennen in Hammerbrücke bekam viel Lob. Streckenposten, Helfer, die die Strecke präparierten, die Versorgung und die Kampfrichter, da griff ein Zahnrad in das andere, bedankten sich Harald Vogel und Claus Seidel von der Rennleitung für die gute Arbeit. Professionell absolvierte der Veranstalter, der SSVS TSG Bau Hammerbrücke 1862, das sportliche Event, bei dem Tausende Zuschauer aus Nah und Fern ein erstklassiges Rennen unter Spitzenbedingungen erlebten.
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