Zwickau/Werdau Heinrich-Braun-Preis lockt
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Dr. Ralf Schaub freut sich über die Heinrich-Braun-Medaille aus Meißner Porzellan, die zum Zwickauer Ärzteball am 13. März zum ersten Mal verliehen wird. Foto: Uta PleißnerZWICKAU (Uta Pleißner). Wenn am 13. März zum vierten Mal seit seiner Wiederbelebung der Zwickauer Ärzteball im Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“ stattfindet, wird es eine Premiere besonderer Art geben: Zum ersten Mal wird der Heinrich-Braun-Förderpreis vergeben werden. Initiiert hat ihn die Medizinische Gesellschaft Zwickau gemeinsam mit dem Heinrich-Braun-Klinikum Zwickau.

Er ist gedacht für Mediziner, die sich wissenschaftlich verdient gemacht haben. „Wir wollen damit junge Kolleginnen und Kollegen inspirieren, sich der wissenschaftlichen Arbeit zu widmen“, erklärt Dr. Ralf Schaub, Vorsitzender der Medizinischen Gesellschaft Zwickau. Der Preis besteht aus 1500 Euro und einer Medaille aus Meißner Porzellan, die auf Wunsch der Zwickauer in der Meißner Manufaktur speziell für diesen Zweck hergestellt wurde. Sie zeigt das Konterfei von Heinrich Braun, das nach einem Bild entstand, welches von den Nachkommen des berühmten Zwickauer Arztes zur Verfügung gestellt wurde.


Sechs Arbeiten wurden bisher für die erste Preisverleihung eingereicht. Sie stammen aus dem Heinrich-Braun-Krankenhaus, aus der Paracelsus-Klinik und dem Helios Klinikum Aue. Es handelt sich um Auszüge aus Promotionen und um Studienergebnisse, die noch nicht veröffentlicht wurden. Die Themengebiete reichen von der Neurochirurgie über Neurologie bis zu Informatik und Notfallambulanz. Beurteilt werden sie von einer Jury, die aus Fachleuten und Laien besteht. „Die Laien nehmen wir deshalb ins Boot, damit sie den Wert, den die wissenschaftlichen Untersuchungen für die Allgemeinheit haben, einschätzen“, erläutert Dr. Schaub.


Der engagierte Mediziner, der seit kurzem in Lichtenstein praktiziert, freut sich sehr, dass mit der Verleihung des Heinrich- Braun-Förderpreises der Ärzteball endlich den medizinischen Charakter bekommt, der ihm gebührt. An seinem neuen Wirkungsort macht Dr. Schaub nun ebensoviel Werbung für die Veranstaltung wie er das seit Jahren in Zwickau tut. Wobei der Ball Werbung gar nicht braucht: Der Zuspruch ist so groß, dass erstmals auch Plätze im zweiten Rang verkauft werden.





 
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