Am Anfang war weiß

Man stelle sich einen weißen, leeren Raum vor. Er steht für das "Nichts", für den "Anfang". Die Puppenspieler Felix Schiller und Gerlinde Tschersich begeben sich im neuen Stück "Am Anfang war weiß", das am 22. April um 16 Uhr im Figurentheater Chemnitz Premiere feiert, in einen solchen weißen Raum, der sich erst nach und nach mit Objekten füllt und schließlich auch mit Farbe und Leben.

Sie sind auf der Suche nach einer Geschichte. Und während sie noch den Anfang suchen, sind sie schon mitten auf einer abenteuerlichen und sinnlich-poetischen Reise - denn Weiß ist auch etwas verheißungsvolles Neues, das auf alles Kommende wartet.

Mit "Am Anfang war Weiß" inszeniert Gundula Hoffmann eine Geschichte über den Zauber von Anfängen. "Weiß ist ein leerer Raum, den es zu füllen gilt oder ein weißes Blatt Papier, das begierig den Farben entgegenblickt. Assoziativ können unsere kleinen Zuschauer den Ursprung und die Welt, die sich erst nach und nach mit Farbe füllt, erkunden und mit ihrer wachsenden Umwelt verbinden", so die Theater Chemnitz. Der Fantasie seien dabei keine Grenzen gesetzt.

Mit Materialien aus Papier, mit Mitteln des Schatten- und Klangspiels kann so der ganze Reichtum der bunten Farbenwelt erfahren werden. Nach "Blau, Gelb, Grün" ist diese Stückentwicklung eine Fortsetzung des Theaters für die Allerkleinsten.

Regie und Text stammen von Gundula Hoffmann. Sie wurde 1977 in Erfurt geboren und studierte sowohl Kulturwissenschaften als auch Puppenspielkunst. Nach Stationen in Halle und Bautzen kam sie 2010 zum Ensemble des Puppentheaters in Zwickau. Heute ist sie Direktorin des Chemnitzer Figurentheaters.

Die Premiere von "Am Anfang war weiß" ist bereits ausverkauft. Karten gibt es aber noch für Folgevorstellungen, wie zum Beispiel am 26. April um 9.30 Uhr oder am 20. Mai um 10 Uhr auf der Kleinen Bühne des Schauspielhauses. Das Stück ist für Kinder ab einem Alter von zwei Jahren geeignet. hfn

 
erschienen am 21.04.2017
© Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz
 


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