WochenSpiegel

Wehr staute Wasser zurück

Mauer und Rückschlagklappen haben funktioniert

Hat die Hochwasserschutzmauer in Wilkau-Haßlau ihren Test bestanden oder nicht? Fest steht, dass bei steigendem Wasserpegel am Samstagmorgen ein Teil der dahinter liegenden Grundstücke bis zu 30 Zentimeter hoch unter Wasser standen. Erste Vermutungen, dass die Schotten zu spät geschlossen wurden bestätigten sich nicht. Mit Auslösung der ersten Warnstufe um 6.08 Uhr war nämlich schon alles zu spät.

Das Problem dürfte das rund 100 Meter entfernte Wehr in Cainsdorf dargestellt haben. Nach Informationen von Bürgermeister Stefan Feustel wurde das entgegen der Warnstufe nicht abgesenkt, was einen bei der Alarmstufe nicht geplanten Wasserrückstau auslöste. Das Wehr allerdings befindet sich in privatem Besitz und wird zudem noch mit einer Altgenehmigung betrieben. Stadt und Landestalsperrenverwaltung (LTV) wollen den Eigentümer jetzt eindringlich an seine Pflichten erinnern.

Allerdings gibt es auch an der Mauer selbst die eine oder andere Änderung. So wurde offenbar der letzte Durchlass zum Problem. Er hatte nicht genügend Wasser aufnehmen können. Zudem liegt der noch in einer Senke und war besonders belastet. Zusätzlich soll eine 30 Zentimeter hohe Stufe das Wasser abhalten. Auch am Gelände soll es Veränderungen geben.

Erfreulich: Die Mauer hat, einschließlich der Rückschlagklappen funktioniert. „Dabei ist es gut, dass wir die Fehler bei einem kleineren Hochwasser bemerkt haben", sagte Feustel.







E-Paper

Prospekte und Sonderbeilagen

  • Baujournal Westsachsen

  • Handwerk Spezial MW

  • AUTOSPECIAL Zwickau

  • Reisemarkt Chemnitz

  • Weihnachtsbuch Chemnitz

  • Adventsbummel Zwickau

  • AUTOSPECIAL Zwickau