Der Prozess des Herrn K.


              "Der Prozess" nach Franz Kafka wird am Gründonnerstag im Schauspielhaus gezeigt. Foto: Theater/Wuschanski
            "Der Prozess" nach Franz Kafka wird am Gründonnerstag im Schauspielhaus gezeigt. Foto: Theater/Wuschanski

Als Josef K. vom Klingeln an seiner Haustür geweckt wird, ahnt er noch nicht, dass sich sein Leben von jetzt auf gleich auf fatale Weise ändern wird. Vor seiner Tür stehen zwei Wärter, die ihm die Nachricht seiner Verhaftung überbringen. Das Delikt wird nicht benannt. Josef K. ist sich keiner Schuld bewusst, er hat gegen kein Gesetz verstoßen, es muss sich also um ein Missverständnis, gar um eine Verleumdung handeln...

Die Theater Chemnitz zeigen am 18. April um 20 Uhr "Der Prozess" nach dem Roman von Franz Kafka. Der australisch-polnische Autor und Regisseur Bogdan Koca hat den Roman für die Bühne bearbeitet und die umfangreiche Personage auf drei Schauspieler verteilt. "Diese komprimierte Bühnenfassung gleicht einem Panoptikum aus polyphonen Stimmen und surrealen Figuren, die auftreten, verschwinden und sogleich in anderer Gestalt wieder auftauchen", so diue Theater Chemnitz. Mit Josef K., gespielt von Wolfgang Adam, schaffe er eine durchgehende Identifikationsfigur, dessen Wahrnehmung von Realität zunehmend brüchig wird und die auf schmerzliche Weise mit Erfahrungen von Entfremdung, Isolation und Ich-Zerfall konfrontiert ist. Als eine Art Gesamtkunstwerk hat Koca für diese Inszenierung eigens eine stücktragende Musik komponiert und zeichnet darüber hinaus auch für Bühne und Kostüme verantwortlich. hfn

 
erschienen am 12.04.2019
© Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz
 


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