Liebesgeschichte ist aktueller denn je


              Das neue Ballett von Luciano Cannito nach Shakespeare. Foto: Theater
            Das neue Ballett von Luciano Cannito nach Shakespeare. Foto: Theater

Für viele ist es die Liebesgeschichte schlechthin: Die Tragödie von William Shakespeare, in der es um zwei junge Liebenden geht, die aus verfeindeten Familien stammen, sich dennoch heimlich treffen und am Ende durch unglückliche Umstände durch Selbstmord zu Tode kommen. Am 14. April um 19 Uhr feiert auf der Bühne der Oper Chemnitz Prokofjews Ballett "Romeo und Julia" in einer Choreografie des renommierten italienischen Choreografen und Regisseurs Luciano Cannito Premiere. Seine Fassung des Ballettklassikers hat bereits das Publikum in Palermo, dem drittgrößten Europas, mitgerissen. Für Chemnitz habe er sein Stück noch einmal überarbeitet und an aktuelle Fragestellungen angepasst. "Er kreierte ein Ballett, das durch seine Zeitlosigkeit aktueller ist denn je: Die vorurteilsbeladene Begegnung mit dem Anderen prägt unsere Gegenwart und droht Gemeinschaftlichkeit zu zerbrechen. Nur Liebe und Anerkennung können Feindschaft, Hass und Unruhen unterbinden", so die Theater Chemnitz. Die nächsten Vorstellungen sind am 21. April um 19 Uhr und am 13. Mai um 18 Uhr im Opernhaus. hfn

 
erschienen am 13.04.2018
© Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz
 


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