Schräg und makaber


              Der Zappelphilipp in typischer Pose. Foto: Theater
            Der Zappelphilipp in typischer Pose. Foto: Theater

Irgendwie kennt sie sicher jeder - den Daumenlutscher, den Suppenkasper, Hans Guck-in-die-Luft und Zappel-Philipp, den wilden Jäger, das arme Paulinchen und nicht zuletzt den Struwwelpeter - allesamt Figuren aus Geschichten von Heinrich Hoffmann. In der Musical-Inszenierung der Theater Chemnitz ist einiges neu am alten Stoff. Zum letzten Mal ist am 3. März um 19.30 Uhr "Struwwelpeter" im Schauspielhaus zu sehen.

Die Autoren des Musicals sind die Mitglieder der britischen Band "The Tiger Lillies", die durch einen schräg-makabren, tragisch-komödiantischen Stil berühmt geworden sind. Im "Struwwelpeter" drehen sie daher den Spieß um - nicht die Kinder, die ungehorsam sind, werden bestraft, sondern die Eltern, die ihrem Nachwuchs nur ein "hohles Erziehungsgebäude auf den Weg mitzugeben vermögen, weil sie sich ihren eigenen Ängsten nicht stellen." Unvorbereitet mit kindlicher Anarchie und Vitalität konfrontiert, erstarren sie in Aspik und Alkohol. hfn

 
erschienen am 02.03.2018
© Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz
 


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