Wenn Lippen schweigen und Hände sprechen


              "Gesten früher, heute und übermorgen" können Besucher einer neuen Ausstellung im Industriemuseum erleben.Foto: TU Chemnitz/Schmidt
            "Gesten früher, heute und übermorgen" können Besucher einer neuen Ausstellung im Industriemuseum erleben.Foto: TU Chemnitz/Schmidt

Gesten werden täglich verwendet, um einander etwas mitzuteilen. Sei es der Daumen, der nach oben gezeigt ein "ok" symbolisiert oder die Geste des Telefonierens, bei der die Hand als Ganzes mit abgespreiztem kleinen Finger und Daumen ein Handy verkörpert.

Aber wie entstehen diese Gesten? Sind sie auch ohne Hände möglich? Und welche Rolle könnten sie in der Zukunft spielen? In einer neuen, interaktiven Ausstellung zeigt das Industriemuseum Chemnitz, in Zusammenarbeit mit der TU Chemnitz und dem Ars Electronica Futurelab aus Linz, die faszinierende "Sprache der Gesten", und zwar wie sie sich gestern, heute und übermorgen entwickelten beziehungsweise entwickeln werden.

Ab jetzt können die Besucher auf 600 Quadratmetern Ausstellungsfläche eine Vielzahl an Exponaten begutachten und selbst auszuprobieren. Der "Wooden Mirror" des New Yorker Künstlers Daniel Rozin lädt zum Beispiel dazu ein, die eigenen Körper-, Arm- und Handbewegungen in einer hölzernen Reflexion zu erkunden.

An einer anderen Station kann man töpfern - aber ganz ohne Ton, nur mit Gesten. Und wie ist es, wenn man plötzlich zwei linke Daumen hat? Golan Levins Handtransformator "Augmented Hand Series" verändert die Hand der Ausstellungsbesucher in Echtzeit und verpasst ihnen damit mehr Finger, aber weniger Gelenke. hfn

 
erschienen am 17.11.2017
© Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz
 


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