Der dressierte Mann


              Eine Szene aus dem Stück. Foto: Theater Chemnitz/Wuschanski
            Eine Szene aus dem Stück. Foto: Theater Chemnitz/Wuschanski

Bastian und Helen führen eine Beziehung auf Augenhöhe. Sie machen Karriere bei derselben Bank, der Nachwuchs wird langsam Thema und sie wollen heiraten. Soweit so gut. Doch plötzlich gerät alles aus den Fugen: Helen zieht in den Vorstand der Bank und damit weit hoch auf die Karriereleiter - und vorbei an Bastian. "Das hält der stärkste Mann nicht aus - er zieht seinen geplanten Heiratsantrag zurück und der Haussegen hängt schief", kündigen die Theater Chemnitz ihr neues Stück "Der dressierte Mann" an, das am 27. Januar Premiere feiert. Diese sei bereits ausverkauft, doch für die Folgevorstellungen am 2., 11. und 17. Februar gebe es noch Karten.

Neben Bastian entrüsten sich schließlich auch die Mütter des Paares der neuen Berufssituation - eine Hardcore-Feministin und eine Zahnarztgattin. "Beide munitionieren Helen für den Kampf gegen das andere Geschlecht auf", so die Theater. Und was tut der Mann gegen die geballte Frauenpower? Er überrascht sie alle. "Der dressierte Mann" ist eine Streitschrift der Schriftstellerin Esther Vilars aus dem Jahre 1971. "Vilar hielt es für unter ihrer Würde, Frauen allein in der Opferposition zu sehen. Sie deckte Mechanismen weiblicher Machtausübung auf und sabotierte die Mär vom bösen Mann", so die Theater Chemnitz. hfn

 
erschienen am 26.01.2018
© Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz
 


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