Der Frühling kann kommen


              In den Häcksler damit: Der Grünschnitt aus dem heimischen Garten bildet die Grundlage für einen nährstoffreichen Kompost.Foto: djd/STIHL
            In den Häcksler damit: Der Grünschnitt aus dem heimischen Garten bildet die Grundlage für einen nährstoffreichen Kompost.Foto: djd/STIHL

Im größten Teil Deutschlands war der Winter überdurchschnittlich grau, die Sonne ließ sich nur sehr selten blicken. Umso mehr freuen sich vor allem Hobbygärtner auf die warmen Monate des Jahres, Garten und Terrasse sollen sich dann von ihrer schönsten Seite zeigen.

Pflegeprogramm

für den Rasen

Wenn die kalte Jahreszeit dem Rasen übel mitgespielt hat, hilft nur eine Frühjahrskur durch Vertikutieren. Die Halme benötigen Licht und Luft, denn lediglich ein gut durchlüfteter Rasen kann dicht wachsen und ist weniger anfällig für Moosflechten und Unkrautbewuchs. Nach dem Vertikutieren können auch Wasser und Dünger optimal bis unten durchdringen. Sobald sich der Rasen vom Vertikutieren erholt hat, sollte er mit Sand, Humus, Nährstoffen und natürlichen Bodenorganismen versorgt werden. Das lässt sich heute etwa mit "Rasen-Fit" von Floragard in einem Arbeitsgang erledigen. Der beste Zeitpunkt dafür sind regnerische Tage, denn mit dem Regenwasser sickern die Nährstoffe besonders gut in den Boden ein.

Den Dünger einfach

selber machen

Mit einem Komposthaufen verbinden sich mehrere Vorteile - vor allem gibt der selbst gewonnene Humus dem Boden viele wertvolle Nährstoffe zurück. Kompostieren ist denkbar einfach. Zunächst gilt es, einen geeigneten Standort zu finden: Windgeschützt und schattig sollte er sein und zugleich von kräftigen Regengüssen verschont werden. Wichtig ist außerdem ein offener Boden, da Kompost etwa auf Beton nicht verrotten kann. Für die Neuanlage des Kompostes ist ein stabiler Behälter notwendig, gut geeignet als Material sind Holz oder Kunststoff. Gröbere Abfälle wie etwa Strauchschnitt sollten stets gut mit feuchten Gemüseresten, trockenem Material und nährstoffarmen Bestandteilen wie Holzhäcksel vermengt werden. Um die unterschiedlichen Bestandteile einheitlich zu zerkleinern, bieten sich Kombi-Häcksler an, die sowohl weiche Pflanzenreste als auch härteres Holz mühelos verarbeiten können.djd

 
erschienen am 09.03.2018
© Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz
 


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