Für Frieden und Toleranz


              Ab diesem Wochenende werden auch wieder die Friedensbanner, wie hier im Jahr 2017, in Chemnitz zu sehen sein. Foto: Andreas Seidel/Archiv
            Ab diesem Wochenende werden auch wieder die Friedensbanner, wie hier im Jahr 2017, in Chemnitz zu sehen sein. Foto: Andreas Seidel/Archiv

Ein Tag, gewidmet dem Frieden - weil er an den Krieg erinnert. Am 5. März 1945 wurde die Stadt bombardiert und traditionell wird seit 17 Jahren an diesem 5. März in Chemnitz der Friedenstag zelebriert.

Um 11 Uhr wird auf dem Neumarkt das Friedenskreuz eröffnet. Der Bürgerverein "Für Chemnitz" und die Arbeitsgruppe Chemnitzer Friedenstag bitten die Bürger dort um ihre Friedenswünsche. "Wir wollen die Menschen für die Themen Krieg und Frieden sensibilisieren", sagt Sabine Kühnrich, eine der Initiatoren des Friedenstages, der 2002 das erste Mal veranstaltet wurde.

Der Verein "Klinke" will unter dem Titel "Geschichtsbaustelle Chemnitz" eine Ausstellung über die Ereignisse im März 1933 präsentieren.

Einen spielerischen Zugang für eigenes Gestalten und Handeln zum Thema Frieden gestalten am Friedenstag Kinder der Kita Sonnenblume, Schüler der Sprachheilschule Ernst-Busch und der Georg-Werth-OS sowie des Jugendklubs EL-Zwo. Beginn ihrer Aktionen ist um 13 Uhr.

Eine Stunde später eröffnet der Aktionsstand "Red-Hand-Day". Kürzlich startete in Chemnitz eine Kampagne gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten, die am 5. März ihren Abschluss finden soll.

Um 17 Uhr beginnen schließlich auch wieder die Treffs für die Friedenswege zum Neumarkt. Los geht es an der Propsteikirche St. Johannes Nepomuk, der Friedenskirche auf der Kaßbergstraße 30, der St. Petrikirche am Theaterplatz und der St. Markuskirche am Körnerplatz.

Um 18 Uhr beginnt die große Kundgebung auf dem Neumarkt. hfn

 
erschienen am 02.03.2018
© Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz
 


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