In Schulgeschichte stöbern


              Karsta Hönicke präsentiert im Kino eine Schau zu 150 Jahre Alte Schule Penig. Foto: Andrea Funke
            Karsta Hönicke präsentiert im Kino eine Schau zu 150 Jahre Alte Schule Penig. Foto: Andrea Funke

In Karstas kleinem Kino ist noch bis zum 23. Februar die Ausstellung zum 150-jährigem Jubiläum der Alten Schule Penig zu sehen. Wer also noch Interesse an den vielen historischen Dokumenten, Heften, Büchern, Berichten und originalen Gegenständen aus den Anfängen der Geschichte der Alten Schule, dem jetzigen Freien Gymnasium, hat, sollte sich sputen. Auf etlichen Schautafel kann die Geschichte nachvollzogen werden. Schulleiterin Uta Steffen hatte nach einem Aufruf einiges an Material, Fotos, Dokumente und Geschichten erhalten und aufbereitet. Auch Kinobetreiberin Karsta Hönicke trug dazu bei. Ihre Tante, Liselotte Hausmann, bestand die "Sechsstufige höhere Abteilung der Volkshochschule" 1931 mit Note IIa, eine sehr gute zwei. Ihr Vater, Druckereibesitzer, war darauf so stolz, dass er daraufhin eine neue Schriftart, die Unger Frakturschrift herausgab. Er druckte mit dieser Schrift auf Büttenkarton Karten und sandte sie an verschiedene Leute. Interessant ist auch das Zensurenbuch, in dem nur die Unterschrift des Vaters oder eines Vertreters verlangt wurde. Die Schautafeln wurden mit Schiefertafel, Ranzen, Büchern, Heften und Pionierbekleidung, Fahnen und Trommeln ergänzt. Die Ausstellung ist dienstags bis samstags von 13 bis 16 Uhr geöffnet. afu

 
erschienen am 16.02.2018
© Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz
 


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