Wie Vitamine gegen Schmerzen helfen können

Wenn der Rücken schmerzt oder die Füße brennen, wird ein Termin beim Hausarzt vereinbart: Nach Angaben der gesetzlichen Krankenkassen lässt sich etwa ein Viertel der Deutschen jährlich wegen Rückenschmerzen behandeln. Und etwa fünf Millionen Deutsche leiden unter Nervenschmerzen. Bei der Suche nach den Ursachen ebenso wie bei der Therapie sollte auch an die Vitamin-Versorgung gedacht werden. Darauf weisen die Experten der Gesellschaft für Biofaktoren (GfB) hin. Ein Mangel an B-Vitaminen könne zum Beispiel hinter Schmerzen stecken, die durch Nervenschäden - sogenannte Neuropathien - entstehen. Der Neurologe Prof. Dr. Karlheinz Reiners erklärt, dass es in diesen Fällen notwendig sei, dieses Defizit auszugleichen, um etwas gegen die Schmerzen zu unternehmen. Diabetes-Patienten sind häufig von einem Defizit an Vitamin B1 betroffen, da sie über den Urin vielfach mehr von dem wichtigen "Nerven-Vitamin" verlieren als andere Menschen. Das Risiko eines B-Vitamin-Verlustes würden außerdem Menschen eingehen, die zu viel Alkohol trinken, warnen die Spezialisten der Gesellschaft für Biofaktoren.djd

 
erschienen am 16.03.2018
© Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz
 


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