"Sieben Geister" im Schauspielhaus

Im Chemnitzer Schauspielhaus ist am 20. März um 20 Uhr zum letzten Mal das Stück "Sieben Geister" zu sehen. Das Familiendrama von Sören Hornung ist das Gewinnerstück des Chemnitzer Theaterpreises für junge Dramatik 2018. Die Geschichte beginnt mit der Beerdigung einer Großmutter. Doch statt Trauer und Ruhe finden am Grab Provokationen und Wut statt. "Bereits der Szeneneinstieg ist damit sehr spannend. Hornung schafft starke Situationen, die den Zuschauer sofort in den Konflikt hineinziehen", erläutert René Schmidt, Schauspiel-Dramaturg der Theater Chemnitz, der zur fünfköpfigen Jury des Theaterpreises gehört.

"Sieben Geister" spannt anhand dreier Generationen einen Bogen von 1945 bis heute. Es erzählt aus der Perspektive einer Familie vom Erbe sprachloser Geschichte, vom haltlosen Leben ohne Erfahrung. Seine genau gezeichneten Figuren - allesamt Erben des Unglücks - sind in Gefahr zu verblassen oder auf die falschen Feinde loszugehen. hfn

 
erschienen am 15.03.2019
© Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz
 


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Zum letzten Mal "Sieben Geister"

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