Wenn erholsame Nächte rar sind


              Schlafprobleme können sehr belastend sein und sich zu einem Teufelskreis entwickeln, der den Alltag belastet.Foto: djd/Sedacur/Colourbox
            Schlafprobleme können sehr belastend sein und sich zu einem Teufelskreis entwickeln, der den Alltag belastet.Foto: djd/Sedacur/Colourbox

"Der Schlaf ist doch die köstlichste Erfindung" befand mit Recht schon der Dichter Heinrich Heine. Erholsamer Schlaf ist ein Geschenk, das man mitunter erst zu schätzen weiß, wenn es auf sich warten lässt. Fehlt die nächtliche Erholung, mangelt es an körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit, denn im Schlaf finden zahlreiche Regenerations- und Zellerneuerungsprozesse statt.

Das Immunsystem wird durch guten Schlaf gestärkt. Gelerntes wird im Gedächtnis verankert, Eindrücke werden sortiert und verarbeitet.

Wer unter Schlafproblemen leidet, kann mit einigen Änderungen des Alltags die nächtliche Erholung zurückerobern. Pflanzliche Arzneimittel helfen, den Teufelskreis aus Schlaflosigkeit, Grübeleien und Tagesmüdigkeit auf natürliche Weise zu durchbrechen. Die pflanzliche Kombination aus Hopfen, Melisse und Baldrian ist ein sinnvoller Mix, bei dem die Inhaltsstoffe synergistisch im Zusammenspiel wirken.

Die besten Tipps für

einen gesunden Schlaf

Tipp 1: Das Bett nicht zweckentfremden

Fernsehen, essen, lesen, arbeiten - solche Aktivitäten gehören nicht ins Bett. Das Bett sollte dem Schlaf und der "schönsten Nebensache der Welt" vorbehalten sein.

Tipp 2: Nur müde in die Kissen

Eine feste Schlafenszeit ist bei Schlafproblemen ratsam - doch ist es wenig erfolgsversprechend, sich hellwach in die Kissen zu kuscheln. Einschlafrituale wie sanfte Musik oder zuvor ein heißes Bad können den Körper gezielt auf die Schlafphase vorbereiten.

Tipp 3: Je dunkler desto besser

Ist das Schlafzimmer zu hell, führt das zu einer geringeren Konzentration des Schlafhormons Melatonin im Blut, weil Licht die Ausschüttung dieses Botenstoffs hemmt.

Tipp 4: Nickerchen tabu

Wer mit Schlafstörungen zu kämpfen hat, sollte tagsüber Nickerchen vermeiden, um zur nötigen Bettschwere zu gelangen.

Tipp 5: Für Entspannung

sorgen

Oft sind Ärger, Stress oder Überlastung der Grund für stundenlanges Wachliegen. Entspannungsübungen wie Meditation oder Yoga helfen, gegenzusteuern und zur inneren Ruhe zu gelangen.

Tipp 6: Prima Klima

Die optimale Schlaftemperatur liegt zwischen 16 und 19 Grad Celsius. Lüften vor dem Schlafengehen versorgt den Körper mit dem notwendigen Sauerstoff.

Tipp 7: Lärm ausblenden

Straßenlärm, Haustiere oder der schnarchende Partner sind Lärmquellen, die man nicht einfach abschalten kann. Hier sorgen Ohrstöpsel für mehrRuhe.djd

 
erschienen am 24.08.2018
© Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz
 


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